Hallimasch
(Armillaria mellea)
Hallimasch an Fichtenstamm
Hallimasch an Fichtenstamm
Der Hallimasch ist ein Pilz der meist in größeren Gruppen an lebenden sowie auch toden Holz und Baumstubben vorkommt. Er wird deshalb auch als Parasit bezeichnet. Befallene Bäume sterben über kurz oder lang ab. Es gibt mehrere schwer zu unterscheidende Arten. Den watteartige Ring am Stiel, der meist durch Schneckenfraß und Wettereinflüsse verloren geht, besitzen alle Arten. Eine Besonderheit der Hallimascharten sind ihre Fähigkeit in der Dunkelheit zu "leuchten". Durch chemische Prozesse wird dieses "leuchten" in vom Myzel durchwachsenem Holz erzeugt. Ist bei Dunkelheit gut erkennbar. Der Hallimasch ist wohl einer der größten Forstschädlinge da er fast alle einheimischen Bäume befällt, Ausnahme Weißtanne und Eibe.
Das im Jahr 2000 entdeckte Myzel einer Hallimaschart im Malheur National Forest (Oregon,USA) wurde wegen seiner Ausdehnung von über 880 Hektar, dem errechneten Alter von mindestens 2400 Jahren und seiner Masse von ca. 600 Tonnen als das größte bekannte Lebewesen der Erde bezeichnet.